28 – Gut ins neue Jahr gerutscht
Webseite von Autorin und Journalistin Kirsten Segler. Biografie, Bücher, Artikelauswahl, Kontakt. Aktuelles Projekt zu aktivem Artenschutz.
Journalist, Henri-Nannen-Schule, Biologie, Neurofeedback, Ernährung, Gesundheit, Medizin, Psychologie, Natur, Naturgarten, Garten, Hortus, Insektensterben, Artenvielfalt, Permakultur, Blumenwiese
16920
wp-singular,post-template-default,single,single-post,postid-16920,single-format-standard,wp-theme-bridge,wp-child-theme-bridge-child,bridge-core-3.1.1,qode-page-transition-enabled,ajax_fade,page_not_loaded,,vertical_menu_enabled,qode-title-hidden,side_area_uncovered_from_content,footer_responsive_adv,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-30.0.1,qode-theme-bridge,disabled_footer_top,qode_header_in_grid,wpb-js-composer js-comp-ver-7.9,vc_responsive

28 – Gut ins neue Jahr gerutscht

1. Januar 2026

Gut ins neue Jahr gerutscht

Heute früh war ich sehr dankbar: „Meine” Vögel haben die Silvesternacht gut überstanden. Als ich in den Garten kam, sah ich vier Amseln im Laub wühlen – wie derzeit jeden Morgen kurz vor 8 Uhr, wenn es endlich hell wird. Zwei andere hopsten durch die Äste der recht kläglich aussehenden Rambler-Rose und holten sich deren frostige Hagebutten. Um mich herum hörte ich die Rufe der Kohl- und Blaumeisen und sogar den Gesang eines Rotkehlchens. Später tauchten auch die Spatzen und die Distelfinken auf. Alle, die da sein sollten, waren da. Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Bei den derzeitigen Minustemperaturen wäre es wirklich gefährlich für die Piepmätze geworden, wenn sie durch die Silvester-Knallerei aufgescheucht worden wären. Schon lange vor Mitternacht ging es los und dann ohne Pause stundenlang weiter. War es wirklich wilder als je zuvor oder kam mir das nur so vor? Neu war jedenfalls, wie oft Böller zu hören waren, die nicht „normal” klangen. Stattdessen erinnerten sie mich an die Nacht, als in einer Entfernung von etwa zwei Kilometer Luftlinie von hier ein LKW gebrannt hatte und ein Reifen nach dem anderen explodiert war.

Genießen kann ich Feuerwerk schon lange nicht mehr. Ich mag das bunte Spektakel, aber ich hasse den Lärm. Und den Dreck, die Luftverschmutzung, die Verletzungsgefahr. Ich freue mich auf das Silvester, wenn bunte Lightshows ohne Knallerei den Menschen „Aaahs” und „Ooohs” entlocken. Und mein Dank geht heute schon raus an alle, die nur Wunderkerzen und den Sekt im Glas funkeln lassen.